cdsieber

Pfarrer Sieber: Hilfe auf Augenhöhe

Anton Ladner
Ein Hörbuch über das Schaffen von Pfarrer Ernst Sieber
Konventionen interessieren Pfarrer Ernst Sieber wenig. «Nicht leere Worte, sondern konkrete Taten», so sein Credo.

In den 1960er-Jahren als Obdachlosenpfarrer, dann als Drogenpfarrer am Zürcher Platzspitz und später als Nationalrat schweizweit bekannt geworden, ist er heute Inbegriff für uneigennützige Hilfe. Seine sozialen Einrichtungen wie der Pfuusbus oder Brothuuse sind bis heute ein wichtiger Teil der Zürcher Gassenarbeit.

Ernst Sieber ist am Pfingstsamstag im Kreise seiner Familie verstorben. Zum Tod von Pfarrer Sieber wird es eine grosse Erinnerungsfeier geben.

Langjährige Weggefährten und Personen, die mit und für Ernst Sieber gearbeitet haben, schildern Eindrücke aus seinem Leben und kommen in Interviews auf Mundart zu Wort (Reihenfolge der Erscheinung):
 
  • Paul Wellauer, Seelsorger, von Beginn an enger Mitarbeiter von Ernst Sieber
    Wie Ernst Sieber Menschen gewinnen konnte und erfolgreich gegen den Strom schwamm.
  • Thomas Schlag, Professor für Praktische Theologie in Zürich, Leiter Zentrum Kirchenentwicklung
    Der theologische Aspekt in der Art und Weise des Schaffens von Pfarrer Ernst Sieber.
  • Hanny Seewer, Mitarbeiterin bei Pfarrer Ernst Sieber
    Über die «Bunkerzeit», den Start von Siebers Arbeit zur Zeit der Zürcher «Seegfrörni».
  • Fritz Autenrieth, heute Präsident der Sieber-Stiftung «Puureheimet Brotchorb»
    Über die Anfangszeit der Arbeit von Ernst Sieber.
  • Robert Neukomm, ehemaliger Zürcher Stadtrat, Polizeivorsteher, Leiter Gesundheitsdepartement
    Die Zeit des Zürcher «Platzspitz», wie Sieber half und damit auch die Stadt in Zugzwang brachte.
  • Markus Gilli, Redaktionsleiter TV-Bereich AZ Medien AG, damals «Radio 24»
    Das Studio vis-a-vis des «Sune-Egge» sorgte für erschütternde Einblicke und eine einmalige Radioaktion.
  • Mirjam Spring, Mitarbeiterin von Pfarrer Sieber
    Über die Zeit nach der «Platzspitz»-Schliessung und das Drogenelend am Letten
  • Monika Stocker, ehemalige Zürcher Stadträtin, Leiterin Sozialdepartement
    Über die Arbeit mit Sieber zu Zeiten der offenen Drogenszene am Letten
  • Heiner Studer, ehemaliger EVP-Nationalrat und Präsident der EVP
    Über das politische Engagement von Ernst Sieber und seine Zeit als Nationalrat
  • Rainer Bressler, Vorstandsmitglied Verein «Pfuusbus»
    Über die Idee und den Erfolg des «Pfuusbus»
  • Andreas Meile, Geschäftsführer katholischer Stadtverband Zürich
    Warum unterstützt die katholische Kirche ein Hilfswerk eines refomierten Pfarrers?
  • Martin Werlen, ehemliger Abt von Einsiedeln
    Über die Grenzen der Konfessionen, die Pfarrer Sieber nie interessiert haben.
  • George Angehrn, Leiter «Ur-Dörfli»
    Über den «24-Stunden-Betrieb» eines modernen Sozialwerkes.
  • Christoph Zingg, Gesamtleiter Sozialwerke Pfarrer Sieber
    Der Spagat zwischen spontaner Soforthilfe und der «Hilfswerk-Maschine» mit 200 Mitarbeitern.
  • Corinne Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin
    Eine Bilanz des Wirkens von Pfarrer Ernst Sieber.

Erscheinungsjahr:2016
ISBN:978-3-906194-30-1

Preis: CHF 24.90