Fabians Ankündigung hat einiges ausgelöst. Einige Kolleginnen und Kollegen sind begeistert und bieten mir sofort ihre Mitarbeit an. Andere wiederum sind – sagen wir – zurückhaltend. Ich führe einige inspirierende Gespräche in meinem Umfeld und muss meine Gedanken jetzt zielgerichtet sortieren. Diese Mindmap hilft mir. Ich definiere als Basis vier Kategorien:

Kategorie Eins: Büro. Damit meine ich alles, was sich an unserem Standort abspielt. Strom, Wärme, Büromaterial, Elektronik, Küche … Das ist mit Abstand die vielfältigste Kategorie. In allen Ecken wird auf jede Art und Weise CO2-Ausstoss verursacht.

Kategorie Zwei: Finanzen. Konten, Pensionskassen, Versicherer – viele Banken tragen durch ihre Investitionen, beispielsweise in die Förderung von Erdöl, massiv zum Klimawandel bei. Hier könnten wir also viel bewirken.

Kategorie Drei: Produktion. Das Papier für unser Magazin, der Druck und der Versand. Die unbeliebte Folie, in der das Magazin verschickt wird. Wie kann uns die Druckerei bei unserem Ziel, CO2-neutral zu werden, helfen? Oder wir ihr? Eine naive Frage: Wem werden die CO2-Emissionen, die die Produktion verursacht, überhaupt angerechnet? Uns? Der Druckerei? Oder gar den Konsumenten?

Und damit zur letzten Kategorie: Alles um Dornbusch herum. Die Partnerfirmen, die Auftraggeber, unsere Abonnenten und Abonnentinnen, die Anzeigekunden, das Verkehrssystem, die Schweizer Umweltpolitik, die vielleicht auch gerade dabei ist, eine Mindmap zu erstellen.