Letzten Donnerstag haben wir unser #KlimaExperiment mit einem Beitrag in den Zeitschriften „Sonntag“ und „Doppelpunkt“ öffentlich gemacht. Die ersten Feedbacks sind vielfältig: Von einem schlichten „Daumen hoch“ in den sozialen Medien über Komplimente im persönlichen Gespräch bis hin zu kritischen Mails, wir sollten doch bitte die Klimalüge nicht auch noch populistisch weiterverbreiten.

Zentral in den meisten Kommentaren ist aber eine Frage, die wir uns auch stellen: Wo fängt eigentlich Umweltschutz an?
Am Samstag habe ich mir beim Grossverteiler für den Gemüse- und Früchteeinkauf einen „Multi-Bag aus FSC-zertifizierter Zellulose“ gekauft. Zwar habe ich die Plastiksäckchen ja immer „artgerecht“ entsorgt und nicht in den Wald oder gar ins Meer geschmissen. Aber es fühlt sich definitiv umweltfreundlicher an, einen solchen wiederverwertbaren Bag zu verwenden.

Aber bringt’s das wirklich? Wo liegen die Grenzen zwischen Sinn und Unsinn?
Eine Frage, die mich in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich intensiv beschäftigen wird. Fürs erste nehme ich meinen Multi-Bag und verlasse mich auf das alte Sprichwort: „Nützt’s nüt, so schad’s nüt.“